Zu den Projekten der litauischen Sopranistin Ausrine Stundyte zählt 2018 Der feurige Engel in Warschau und Aix-en-Provence sowie Tosca in Helsinki, in Tokyo wird sie in Zemslinkys Lyrischer Symphonie und mit dem Schlussgesang aus Götterdämmerung zu hören sein.

2019 gibt sie ihr Debüt an der Opéra de Bastille in Paris in einer Neuproduktion Lady Macbeth von Mzensk und an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie Salome.

2020 wird sie u.a. am Theater an der Wien die Renata in Prokofievs Der feurige Engel singen. 

Zu den wichtigsten Stationen der jüngsten Vergangenheit zählen die Partiedebüts in der Titelparte Salome an der Berliner Staatsoper, als Carlotta in Franz Schrekers Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin, als Heliane in Korngolds Das Wunder der Heliane in Gent und Antwerpen und als Bianca in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie in Amsterdam, die Titelpartie in Catalanis Loreley bei den St. Galler Festspielen, Renata in Prokofjews Der feurige Engel in der Regie von Calixto Bieito und dirigiert von Gianandrea Noseda in Zürich, in München und unter Kazushi Ono in Lyon, Venus in Tannhäuser in der Regie von Calixto Bieito in Venedig und Antwerpen, Katarina Ismailova in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Lyon inszeniert von Dmitry Tcherniakov und dirigiert von Kazushi Ono und in Antwerpen unter Dmitri Jurowski in der Regie von Calixto Bieito, Montezuma in Rihms Die Eroberung von Mexiko in Köln in einer Inszenierung von Peter Konwitschny und in Madrid, Leonore in Fidelio konzertant in Israel und szenisch in Florenz unter Zubin Mehta sowie an der Wiener Volksoper, Margherita in Boitos Mefistofele in München, Judit in Bartoks Herzog Blaubarts Burg an der Komischen Oper Berlin (Regie: Calixto Bieito), die Titelpartie in Tosca in Seattle und Sao Paulo, Chrysothemis in Elektra in Antwerpen, die Titelpartie in La Gioconda in St. Gallen oder Cio-Cio-San in Puccinis Madame Butterfly beim Opernfestival in Savonlinna und in Seattle. 

Sie begann ihre Karriere mit Auftritten an der Oper in Leipzig und im Festengagement an der Oper Köln, erste Gastspiele führten sie nach Essen, Lübeck, Lissabon oder - als Sieglinde in die Walküre - nach Palermo. 

Ausrine Stundyte stammt ausVilnius und studierte Gesang an der Litauischen Musikakademie und  an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, mit dem Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2. Preis Operette beim 25. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie mit dem Offenbach Preis in der Oper Köln. 

Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Julia Jones, Julian Kovatchev, Marco Armiliato, Dmitri Jurowski, Markus Stenz und Gabriel Feltz sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Graham Vick, David Alden, Christof Nel, Pierre Audi, Tatjana Gürbaca, Anthony Pilavachi oder Dmitiri Tscherniakov. 

Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Liederhalle Stuttgart sowie in der Kölner und der Essener Philharmonie auf.

Mit dem MDR hat Ausrine Stundyte Lieder von Hermann Heyer aufgezeichnet.