Zu den Zukunftsprojekten von Ausrine Stundyte zählen ihre Venus in La Fenice in Venedig, Renate in Der Feurige Engel in Lyon, München und Zürich, und Catalani's Loreley in St.Gallen Festspielen.

2016 Ausrine sang ihre erste Venus in Tannhäuser in Antwerpen, Katarina Ismailova in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Lyon, und Leonore mit dem Israelischen Philharmonie Orchester unter dem Dirigat von Zubin Mehta.

2015 gastierte sie in der Titelpartie in Tosca in Seattle, gab ihr Partiedebüt als Judit in Bartoks Herzog Blaubarts Burg an der Komischen Oper Berlin (Regie: Calixto Bieito) und war als Leonore in Fidelio an der Volksoper Wien und unter Zubin Mehta in Florenz zu hören. In München gab sie sehr erfolgreich die Titelpartie in Poul Ruders Selma Jezkova.

2014 war sie mit zwei Partiedebüts an der Vlaamse Opera in Antwerpen und Gent zu erleben: Zunächst ersang sie sich einen herausragenden persönlichen Erfolg als Katarina Ismailova unter Dmitri Jurowski und in der Regie von Calixto Bieito, es folgte die Chrysothemis in Elektra – ebenfalls unter Jurowski. Im selben Jahr gab sie ihre Partiedebüts als Leonore in Fidelio an der Volksoper Wien und in der Titelparte von La Gioconda in St. Gallen, gastierte als Cio-Cio-San in Puccinis Madame Butterfly beim Opernfestival in Savonlinna und als Tosca in Sao Paulo.

2013 war sie sehr erfolgreich als Montezuma in Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexiko am Teatro Real in Madrid. 

Sie war in Essen als Nedda und Cio-Cio-San, in Lübeck als Marschallin in Der Rosenkavalier, als Maddalena di Coigny in Andrea Chenier und in der Titelpartie Tosca, in Altenburg-Gera in der Titelpartie Manon Lescaut, in Lissabon als Mimi und in der Titelpartie von Katia Kabanova, in Palermo als Sieglinde in Die Walküre und in Seattle als Cio-Cio San zu hören.

Mit Beginn der Spielzeit 2003/2004 wurde Ausrine Stundyte an die Oper Köln engagiert. Sie sang dort unter anderem Nedda in I Pagliacci, Mimi in La Bohème, Agathe in Der Freischütz und Cio-Cio-San in Madame Butterfly. 

Ausrine Stundyte stammt aus Vilnius und studierte zunächst Gesang an der Litauischen Musikakademie bei Prof. Irena Milkeviciute bevor sie im Jahr 2000 an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig zu Prof. Helga Forner wechselte.

Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, mit dem Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2. Preis Operette beim 25. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie mit dem Offenbach Preis in der Oper Köln.

Schon während ihres Studiums hat sie an der Oper Leipzig kleineren Rollen gesungen, wohin sie 2009 als Mimi in Peters Konwitschnys La Bohème zurückkehrte. 

Sie arbeitet mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Julia Jones, Julian Kovatchev, Marco Armiliato, Dmitri Jurowski, Markus Stenz und Gabriel Feltz sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Graham Vick, David Alden, Christof Nel, Pierre Audi, Tatjana Gürbaca, Anthony Pilavachi.

Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Liederhalle Stuttgart sowie in der Kölner und der Essener Philharmonie auf.

Ihr umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire umfasst auch die Liederzyklen von Strauss, Berg und Wagner.

Mit dem MDR hat Ausrine Stundyte Lieder von Hermann Heyer aufgezeichnet.