Zu den Plänen der litauischen Sopranistin Aušrine Stundyte zählen 2019 ihre Hausdebüt an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie Salome, Hindemiths Sanca Susanna in Baltimore und im Wiener Konzerthaus sowie Salome an der Staatsoper Berlin.

2020 steht u.a. Judit in Herzog Blaubarts Burg in Venedig, Salome konzertant mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi, Renata in Prokofievs Der feurige Engel am Theater an der Wien und Salome beim Bergen Festival auf ihrem Programm, 2021 gibt sie ihr Partiedebüt als Regan in einer Neuproduktion von Aribert Reimanns Lear an der Bayerischen Staatsoper.

Zu den wichtigsten Stationen der jüngsten Vergangenheit zählen als Heliane in Korngolds Das Wunder der Heliane beim Bard Summer Ecape sowie in Gent und Antwerpen, José Maria Usandizagas baskische Volksoper Mendi Mendiyan in der Regie von Claixto Bieito in Bilbao und San Sebastian, Katarina Ismailova in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Paris unter Ingo Metzmacher, in Lyon inszeniert von Dmitry Tcherniakov und dirigiert von Kazushi Ono und in Antwerpen unter Dmitri Jurowski in der Regie von Calixto Bieito, Tosca in Helsinki, Seattle und São Paulo, in der Titelpartie Salome an Der Staatsoper Berlin und in Bologna, Renata in Prokofjews Der feurige Engel beim Festival von Aix-en-Provence, in Warschau, in der Regie von Calixto Bieito und dirigiert von Gianandrea Noseda in Zürich, in München und unter Kazushi Ono in Lyon, die Partiedebüts in der Titelparte Salome an der Berliner Staatsoper, als Carlotta in Franz Schrekers Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin, als Bianca in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie in Amsterdam, die Titelpartie in Catalanis Loreley bei den St. Galler Festspielen, Venus in Tannhäuser in der Regie von Calixto Bieito in Venedig und Antwerpen, Montezuma in Rihms Die Eroberung von Mexiko in Köln in einer Inszenierung von Peter Konwitschny und in Madrid, Leonore in Fidelio konzertant in Israel und szenisch in Florenz unter Zubin Mehta sowie an der Wiener Volksoper, Margherita in Boitos Mefistofele in München, Judit in Bartoks Herzog Blaubarts Burg an der Komischen Oper Berlin (Regie: Calixto Bieito), Chrysothemis in Elektra in Antwerpen, die Titelpartie in La Gioconda in St. Gallen oder Cio-Cio-San in Puccinis Madame Butterfly beim Opernfestival in Savonlinna und in Seattle.

Sie begann ihre Karriere mit Auftritten an der Oper in Leipzig und im Festengagement an der Oper Köln, erste Gastspiele führten sie nach Essen, Lübeck, Lissabon oder - als Sieglinde in Die Walküre - nach Palermo.

Aušrine Stundyte stammt aus Vilnius und studierte Gesang an der Litauischen Musikakademie und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, mit dem Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2. Preis Operette beim 25. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie mit dem Offenbach Preis in der Oper Köln.

Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Julia Jones, Julian Kovatchev, Marco Armiliato, Dmitri Jurowski, Markus Stenz und Gabriel Feltz sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Graham Vick, David Alden, Christof Nel, Pierre Audi, Tatjana Gürbaca, Anthony Pilavachi oder Dmitiri Tscherniakov.

Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Liederhalle Stuttgart, in der Kölner und der Essener Philharmonie sowie in mehreren Konzertsälen Tokyos auf.

Mit dem MDR hat Aušrine Stundyte Lieder von Hermann Heyer aufgezeichnet.